Gerade bei Ballkleidern zeigt sich, wie entscheidend das richtige Darunter ist. Denn ein Kleid kann noch so wunderbar geschnitten sein – erst die passende Wäsche sorgt dafür, dass alles perfekt sitzt, sich nichts abzeichnet und Frau sich den ganzen Abend über wohlfühlt. Komfort und Ästhetik gehen dabei Hand in Hand - und genau hier beginnt gute Beratung.
Für feinere Stoffe oder sehr offene Rückenpartien eignen sich zarte Cups, die sich dem Körper anlegen, ohne zu drücken oder aufzutragen. Sie geben Halt, ohne die Silhouette zu beeinflussen – leicht, unaufdringlich und präzise platziert. Aber auch BHs mit verstellbaren Trägern, die sich als Neckholder tragen lassen, bieten eine elegante Lösung. Sie halten den Rücken frei und passen sich flexibel an unterschiedliche Kleidermodelle an. So bleibt die Linienführung des Kleides erhalten, während man sich sicher und getragen fühlt.
Besonders rückenfreie Abendkleider stellen hohe Ansprüche an das Darunter. Gefragt sind hier Lösungen, die sicheren Halt bieten und dabei nahezu unsichtbar bleiben. Je nach Schnitt und Ausschnitt kann ein tief dekolletierter Body mit niedrigem Rücken die ideale Wahl sein - er formt sanft, stützt zuverlässig und bleibt im Gesamtbild vollkommen zurückhaltend.
Gerade fließende Materialien wie Chiffon, Satin oder Seide verlangen besondere Aufmerksamkeit, denn sie reagieren sensibel auf jede Naht, jede Kante – und zeigen sofort, was darunter liegt. Umso wichtiger ist es, hier auf Lösungen zu setzen, die sich optisch zurücknehmen und den Stoff in seiner Wirkung unterstützen. Nahtlose Unterwäsche in hautfarbenen Tönen ist hier die erste Wahl - sie verschwindet unter dem Kleid, ohne Linien zu zeichnen, und lässt die Oberfläche ruhig und eben wirken.
Für besonders feine Stoffe bieten sich hauchdünne Unterkleider an, die Reibung reduzieren, den Fall des Materials verbessern und dafür sorgen, dass das Kleid gleichmäßig und elegant schwingt – ganz ohne Kompromisse beim Tragegefühl. Ein entscheidendes Detail dabei ist die Farbe der Wäsche: Sie orientiert sich nicht am Kleid, sondern an der eigenen Hautfarbe, denn hautnahe Nuancen verschwinden optisch, selbst unter hellen oder transparenten Stoffen, und schaffen genau jene Selbstverständlichkeit, die ein elegantes Outfit braucht.
Bei schulterfreien Kleidern rückt der Sitz rund um den Oberkörper in den Mittelpunkt. Denn was fehlt, muss an anderer Stelle perfekt funktionieren: Ein trägerloser BH bietet nur dann verlässlichen Halt, wenn das Unterbrustband die tragende Rolle übernimmt und die Körbchen präzise auf das individuelle Brustprofil abgestimmt sind. Silikonstreifen oder übermäßiger Druck wirken auf den ersten Blick hilfreich, erweisen sich jedoch selten als langfristige Lösung. Sie können einengen, verrutschen oder sich unter feinen Stoffen abzeichnen. Entscheidend ist vielmehr eine stabile Bandführung, die Halt gibt, ohne zu dominieren.
Bei allen Kleidern gilt jedoch: die Bewegung entscheidet. Bei der Anprobe ist es daher ratsam, sich hinzusetzen, die Arme zu heben, aufstehen und drehen oder ein paar Tanzschritte zu versuchen. Wenn die Unterwäsche dabei nicht gespürt wird, ist der Sitz perfekt. Denn die beste Unterwäsche ist die, die kaum merkbar auf der Haut liegt und den ganzen Abend unterstützt, ohne das adjustiert werden muss.
Unser Tipp: Wer bei der Suche nach dem richtigen Halt Hilfe benötigt, ist bei Ittner bestens aufgehoben. Einfach mit dem Kleid oder einem Foto davon in der Spiegelgasse 2 in 1010 Wien vorbeischauen - hier wir gemeinsam eine Lösung gefunden.