Der Wiener Opernball gilt als der gesellschaftliche Höhepunkt des Faschings in Wien, zu dem bedeutende Politiker, Unternehmer, der Hochadel und gekrönte Häupter, Künstler, Größen aus der Welt des Sports und andere Berühmtheiten aus dem In- und Ausland kommen. Weniger, um zu tanzen, sondern um dabei zu sein, um zu sehen – vor allem aber, um gesehen zu werden.
Der Wiener Opernball ist mit rund 5.000 Ballgästen sowie einem Millionenpublikum aus aller Welt, das via Fernsehen, Radio, digitaler Plattformen und Printmedien den Ball mitverfolgt, definitiv der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison - ein Höhepunkt, der sich sehen lassen kann, denn die künstlerische Eröffnung ist natürlich auch beim 68. Wiener Opernball prominent besetzt und bringt heuer Broadway-Feeling in das weltberühmte Haus am Opernring: Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt unter der musikalischen Leitung von Dirigent Pablo Heras-Casado und es singen die Opernstars Pretty Yende und Benjamin Bernheim. Auf dem Programm stehen der »Walzer Nr. 2« von Dmitri Schostakowitsch, »Tonight« und »Maria« aus Leonard Bernsteins legendärer West Side Story, »Art is calling for me« aus The Enchantress von Victor Herbert sowie »Brindisi« (»Libiamo ne' lieti calici«) aus Giuseppe Verdis La traviata. Dazu tanzt das Wiener Staatsballett in einer Neukreation von Choreografin Jessica Lang und in Kostümen von Giorgio Armani den »Carousel Waltz« aus Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II.
Noch mehr als bei anderen Veranstaltungen gilt beim Opernball das Motto: Sehen und gesehen werden. Wer auf dem High-Society Event des Jahres eine gute Figur machen möchte, sollte einige Regeln befolgen, um keinen Faux-pas zu begehen. Der Dresscode für Damen lautet bodenlanges Abendkleid (kein Cocktailkleid!) mit weitem Rockteil und keinem zu tiefen Dekollete. Keine Armbanduhr! Herren kommen im Frack (kein Smoking oder simpler Anzug) mit weissem Mascherl oder in einer Gala-Uniform. ACHTUNG: Wer den Dresscode nicht strikt befolgt, dem wird der Zutritt zum Ball verwehrt.
Weitere Informationen dazu gibt es unter www.opernball.at.