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Bei Schullin Wien ist seit 1888 die Zeit nicht stehen geblieben, obwohl der Juwelier auch heute noch als Familienunternehmen geführt wird, das durch einen ständigen Aufbau über mehrere Generationen geprägt ist. Genau das zeigt auch die neue Dependance am Michaelerplatz, die von Adolf Loos im Jahr 1912 entworfen wurde und als Symbol der Wiener Moderne gilt. „Schullin Uhren im Looshaus“ gibt es bereits seit 1990, nun wurde auch das Erdgeschoss und das Mezzanin übernommen. Nachdem das Looshaus unter Denkmalschutz steht, wurden viele in die Jahre gekommenen Gegebenheiten erneuert oder ausgetauscht, die von Loos gestalteten Elemente blieben jedoch streng geschützt. Architekt Peter Plattner aus Bozen ist - gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt - mit der Architektur von Adolf Loos sehr behutsam umgegangen und hat so eine zeitgenössische Gestaltung auf den Weg gebracht, die imstande ist, die ursprüngliche Architektur zu unterstreichen, anstatt zu verdrängen. Nun strahlt das architektonische Juwel mit seinem hellen Marmor, den dunklen Holzvertäfelungen, vielen Glaselementen und feinstem Leder genau die richtige Dosierung an luxuriösem Ambiente aus, das die hochkarätigen Solitäre, funkelnden Diamanten, feurigen Rubine, begehrten Saphire und tiefgrünen Smaragde hervorragend zur Geltung bringt, die im hauseigenen Designstudio und Atelier sowohl entworfen als auch gefertigt werden und für die das Haus Schullin bereits mit mehreren Preisen und Awards bedacht wurde. Zudem pflegt die Familie Schullin eine seit langem bestehende Partnerschaft mit Rolex, die im Jahr 1954 von Firmengründer Johann Schullin Sen. initiiert wurde und das Unternehmen in weiterer Folge zum offiziellen Konzessionär machte. Apropos Uhren: Neben Rolex findet sich hier auch eine gut sortierte Auswahl an erlesenen Uhrenmarken wie Hublot, Parmigiani, Tudor, Zenith, Franck Muller und anderen Manufakturen.