Trends für die Herbst-/Winter-Saison 2021 ‒ die London Fashion Week 2021

von Alexandra Otto 26/02/2021
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Trends für die Herbst-/Winter-Saison 2021 ‒ die London Fashion Week 2021

Die London Fashion Week 2021 fand dieses Jahr vom 19. bis zum 23. Februar statt und versetzte die Modewelt wieder einmal ins Staunen. Auch in diesem Jahr wurde das Event virtuell übertragen und von Zusehern aus der ganzen Welt verfolgt. Welche Trends können wir in den kommenden Monaten erwarten, wenn wir Richtung Herbst / Winter schauen?

Unisex und Gender-Fluidität

Dieses Jahr glänzte die Fashion Week vor allem mit Shows von jungen Designern, die sich einen Namen in der Modewelt machen möchten oder bereits haben. Während etablierte Marken wie Chanel in Paris aufgetreten sind, waren es in London vor allem junge Marken, die die Zuseher im Sturm eroberten. Mit innovativen Trends setzten diese ein Zeichen, welches unser Modeverständnis verändern könnte.

Bethany Williams, die Designerin aus Großbritannien, gehörte zu den ersten Labels, die am 19. Februar über die Bühne stolzieren durften. Seit 2017 mischt Williams die Modeszene auf und wurde durch ihre zahlreichen Preise bekannt. Sie selbst bezeichnet sich als Humanistin und Künstlerin, die mit unseren Vorstellungen experimentiert. Ihre Mantelkollektion für den Herbst setzt besondere Akzente, denn ihre Designs sind erfrischend unisex. Denn Mode muss sich laut Williams nicht immer an traditionellen Geschlechterbezeichnungen orientieren.

Mit dieser Überzeugung war sie definitiv nicht alleine und auch andere Marken schlossen sich ihr an. Harris Reed hat sich bereits einen Namen als Marke gemacht, die mit Geschlechterrollen und Gender-Fluidität experimentiert. In den britischen Medien gilt das kleine Label seit der Fashion Week als Geheimtipp schlechthin und wird in Zukunft eine große Rolle für unsere Trends spielen.

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Neben Unisex-Designs war Nachhaltigkeit ebenso ein zentrales Thema der London Fashion Week. Schon seit Jahren gibt es die Diskussion, nachhaltige Rohstoffe und ethische Textilien verstärkt einzusetzen. In London zeigten gleich mehrere Labels, wie sehr sie sich diesem Trend annehmen. Die Marke der britischen Designerin Priya Ahluwalia „Ahluwalia“ schaffte es 2020 unter die "Forbes 30 Under 30" und versucht Kleidung für den modernen Mann via umweltbewussten Design zu erstellen.

Die London Fashion Week mag nicht ganz so groß wie das Event in New York sein, trotzdem reisen jährlich über 100.000 Besucher an, wie das Betway Online Casino in einem Blogbeitrag herausgefunden hat. Der Umwelteinfluss einer so großen Veranstaltung konnte in diesem Jahr gänzlich minimiert werden, da die Zuseher hauptsächlich online am Event teilnahmen. Die London Fashion Week war nicht das einzige Event, das 2021 online abgehalten wurde. Auch Mailand und Paris entschieden sich für Online-Übertragungen und sogar Marken wie Prada bereiteten ihre jährlichen Modevideos für ein breiteres Publikum vor.

Identität und Mode

2021 soll für einige Labels ein Weg zurück zu ihrer Herkunft bedeuten. Alice Temperley, die Gründerin des Labels Temperley, erklärte, wie sie das neue Jahr als Weg zurück zu den Ursprüngen ihres Labels interpretierte. Die London Fashion Week bedeutete für sie einen Wandel und statt teurer Abendmode präsentierte sie 2021 Strickmode.

Auch Charlotte Knowles, die via Instagram als Marke junger Models wie Gigi Hadid berühmt wurde, wandte sich innovativen Designs zu, die ihrer Mode einen ganz besonderen Charme zusprechen. Ihre Stoffe sind bunt, verrückt und vor allem tragbar. In Zeiten, in denen wir uns zu Hause immer wohler fühlen und auf das Frühjahr freuen, sind die Designs des jungen Talents eine gelungene Abwechslung von traditioneller Haute Couture.