Wiens größtes Einkaufszentrum lädt anlässlich des Weltfrauentags am 8. März eine Vielzahl an Unternehmen ein, ihre Projekte und Angebote für Mädchen und Frauen im Center vorzustellen.
Die ganztägige Veranstaltung auf der Arena-Eventfläche im Westfield Donau Zentrum wird von Center Managerin Julia Gattringer gemeinsam mit Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy um 10:00 Uhr eröffnet. Im Zuge des vielfältigen Rahmenprogramms wird unter anderem auch Universitätsprofessorin Dr. Beate Wimmer-Puchinger mit ihrem Vortrag zum Thema „Was macht Frauen krank?“ auftreten. Weiters am Programm: eine unterhaltsame Lesung der bekannten Schriftstellerin Elfriede Hammerl aus ihren gesellschaftskritischen Kolumnen. Aber auch die NGO Plan International, das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), die SPÖ Frauen, die Volkshochschule Donaustadt, das Hilfswerk, das Lernzentrum Donaustadt, der Verein Wiener Jugendzentren, die Wiener Polizei sowie der sozialdemokratische Wirtschaftsverband präsentieren ihre Angebote und Services, die speziell für Frauen angeboten werden.
„Der Handel ist großteils weiblich geprägt: Sowohl die Mehrzahl unserer Besucher:innen als auch Mitarbeiter:innen in den Stores sind Mädchen und Frauen. Aus diesem Grund ist es mir persönlich und meinem gesamten Team umso wichtiger, ein positives und sicheres Umfeld für Frauen zu schaffen“, so Julia Gattringer, Center Managerin des Westfield Donau Zentrum.
Ein stilles Zeichen für mehr Sicherheit
Als erstes Einkaufszentrum in Österreich startet das Westfield Donau Zentrum anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags auch eine neue Initiative für Mädchen und Frauen. Alle Besucher:innen werden ab dem 8. März die Möglichkeit haben, sich im Bedarfsfall durch ein Codewort oder Handzeichen diskrete Hilfe an den Rezeptionen zu holen. Dazu Julia Gattringer: „Um in kritischen Situationen diskret Hilfeleistungen anbieten zu können, haben wir in den vergangenen Wochen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter punkto nonverbaler Kommunikation und für den Umgang mit dem „Signal for help“ geschult. Damit wollen wir sicherstellen, dass Notsituationen erkannt werden und wir im Fall des Falles situationsabhängig und adäquat Hilfeleistungen anbieten können.“
Das Zeichen „Signal for help“ ist eine kleine, einfache Geste mit großer Wirkung: Durch das Zeichen oder die Aussprache der Code-Frage: „Ist Luisa hier?“ kann den Besucher:innen rasch und diskret im Bedarfsfall geholfen werden. Die Handbewegung, etabliert von der kanadischen Frauenvereinigung bzw. die Code-Frage von einem Frauen-Notruf in Münster (Deutschland), soll die Mitarbeiter:innen an den Center Rezeptionen sowie die Sicherheits-Mannschaft auf die Notsituation einer Frau aufmerksam machen. Weitere Initiativen wie zum Beispiel die kostenlose Bereitstellung von Damenhygieneartikeln werden als neue Serviceleistung umgesetzt. Weitere Infos dazu gibt es hier.
Live-Act und Ausstellung einer Künstlerin
Für musikalische Unterhaltung sorgt um 12:30 Uhr die erst 14-jährige Wiener Sängerin Mirjam Catal, die ihre neue Single „Strong“ erstmals präsentiert. Darüber hinaus stellt die chilenisch-österreichische Künstlerin Agostina Suazo einige ihrer Arbeiten aus, die starke Frauen in all ihren Farben und Formen porträtieren. Des Weiteren haben alle Besucher:innen die Möglichkeit, beim Glücksrad ihr Glück zu versuchen und attraktive Geschenke von Shops des Westfield Donau Zentrums zu gewinnen.