Am Black Friday schliesst FREITAG seinen Online Shop, fördert den Tauschrausch statt den Kaufrausch und verbündet sich mit gleichgesinnten Brands, um dem Statement für nachhaltigen und sinnvollen Konsum noch mehr Gewicht zu geben.
Seit der ersten Tasche, die 1993 aus einer ausgedienten, robusten LKW-Plane gefertigt wurde, setzt FREITAG auf langlebige Produkte und verweigert sich dem schnelllebigen Kollektionsrhythmen der Modeindustrie. Kein Wunder also, dass die kreislauffreundliche Taschenmanufaktur auch mit dem verschwenderischen Black Friday nie so wirklich warm wurde. Und deshalb schliesst FREITAG an diesem Tag seinen Online Shop und leitet alle Besucher*innen von freitag.ch direkt auf die FREITAG Taschentauschbörse S.W.A.P. (Shopping Without Any Payment) weiter. Hier können FREITAG Besitzer*innen nach dem Tinder-Prinzip ihre langlebigen Unikate untereinander tauschen - ganz ohne Drama und ohne Kosten oder Müll zu verursachen. Weil das FREITAG-Team Taschentausch nachhaltiger findet als Shoppingwahn und Community besser als Konsum, haben sie auch nach gleichgesinnten Brands Ausschau gehalten. Und mit diesen Brands wird gemeinsam ein Zeichen gesetzt: für einen sinnvollen Konsum und gegen sinnlose Verschwendung.
BLACK FRIDAY: JA, ZU DEN NEIN-SAGERN
Der Black Friday polarisiert seit langem, denn dieser eine Tag mit seinen exzessiven Rabattschlachten hilft eher den Konzernen und weniger den Kleinbetrieben, sei es in sozialer, ökologischer oder ökonomischer Hinsicht. Diese Art von Konsumauswuchs möchte FREITAG nicht unterstützen und sagt - gemeinsam mit einer Handvoll gleichgesinnter Brands - nicht nur Nein dazu, sondern steht an diesem Tag mit verschiedenen Initiativen und konstruktiven Aktionen gemeinsam für eine faire und zukunftsfähige Art des Wirtschaftens und Konsumierens ein: Die Taschenmacher*innen von FREITAG schliessen ihren Online Shop und lassen stattdessen Taschen tauschen. Auch flamingos life, bekannt für ihre veganen Sneakers, schliessen ihren Online Store für diesen Tag. Die Seifenmacher*innen von Soeder rufen ihre Kund*innen zum Refill ohne Abfall auf. Secrid, die Erfinderin des Cardprotectors, bietet ihren Kund*innen einen kostenlosen Reparaturservice an. Und auch die Profis für nachhaltige Surf- und Yogakleidung, Oy, schliessen ebenfalls ihren Online Store und rufen stattdessen zu einer Spende auf.